Heike reiste erstmals 1979 nach Vietnam, 1997 nach Thailand und 2003 nach Burma. Ihre Gäste profitieren von den jahrzehntelangen, kulturellen Erfahrungen, Freundschaften und Erlebnissen, die sie sehr gern mit Ihnen teilt. Mit ihr schauen Sie hinter den Bambusvorhang und kommen dem Alltag der einheimischen Bevölkerung ganz nah.
- die Schätze Hanois Altstadt entdecken - mit unserer Deutsch sprechenden Freundin Minh
- mit einer Rickscha fahren; Besuch des weltweit einzigartigen Wasserpuppentheaters
- drei Tage auf einer Dschunke in der Drachenbucht kreuzen; unterwegs mit den Beinruderern in Ninh Binh
- im Baumhaus mitten im Nationalpark Pu Luong übernachten; zu Gast im Pfahlhaus der Weißen Thai
- Fahrradfahren durch stille Dörfer
- das im Stadtzentrum autofreie Laternenstädtchen Hoi An entdecken
- am kilometerlangen, feinsandigen Strand relaxen und baden
- mit dem Zug über den Wolkenpass in die alte Kaiserstadt Hue fahren
- als Schule unter freiem Himmel vier Weltnatur- und Weltkulturerbestätten besuchen
- das von den Franzosen geprägte Stadtzentrum der Wirtschaftsmetropole Sai Gon durchstreifen
| 03.07. - 25.07.2021 | 23 Tage | 2.950 Euro | bereits 3 gebuchte Gäste |
| 26.07. - 17.08.2021 | 23 Tage | 2.950 Euro | |
| EZ-Zuschlag: 680 Euro, Kind (bis 11 Jahre im Zimmer der Eltern) 2.170 Euro | |||
Heike Baldauf Reiseleiterin, Journalistin mit Insiderkenntnissen zu Vietnam, Buchautorin, Produktdesign und Kundenberatung Vietnam/Thailand/Myanmar
Mit einer renommierten Airline verlassen wir Deutschland und fliegen in die Hauptstadt Vietnams, nach Hanoi.
Herzliche Begrüßung am Flughafen und Transfer in eines mit viel Liebe geführten Hotels mitten in der pulsierenden Altstadt. Hier findet das Leben auf der Straße statt – und wir sind mitten drin. Nur einige Gehminuten entfernt erwartet uns eine Besonderheit des alten Hanoi: ein noch bewohntes Tunnelhaus. Am Nachmittag fahren wir mit unserer Freundin Minh, die in der DDR gelernt hat, in ihr Heimatdorf. Es ist eine der ältesten Siedlungen im Roten-Fluss-Delta und gehört heute zur Hauptstadt. Hier lernen wir den Dorfalltag und die Gastfreundschaft ihrer Familie kennen. (-/-/A)
Nach einem leckeren Frühstück mit frischen, französischen Baguettes erkunden wir die bezaubernde Altstadt und das Französische Viertel. Wir bummeln zum Hoan-Kiem-See, dem „Herz“ von Hanoi. Hier besuchen wir den Jadebergtempel, den wir über die schön geschwungene The-Huc-Brücke erreichen. Ihr Name bedeute: Dort, wo sich die Morgensonne ausruht. Danach nehmen wir Platz in einer Fahrradrikscha, die uns durch das Straßengewirr der bezaubernden Altstadt zur ersten Universität des Landes, dem Literaturtempel, bringen wird. Gleich nebenan erwartet uns das Goethe-Institut zu einem kurzen Besuch, heute einer der wenigen Räume für freie Kunst in Vietnam. Im Restaurant Koto bedienen uns ehemalige Straßenkinder beim Mittagessen. Am Nachmittag besuchen wir den Ba Dinh-Platz, Zentrum der Macht der Kommunistischen Partei Vietnams. Ho Chi Minh, Onkel Ho, wie viele Vietnamesen verehrungsvoll sagen, hat hier seine letzte Ruhestätte in einem Mausoleum gefunden. Am Abend lassen wir die Puppen tanzen – im einzigartigen Wasserpuppentheater. (F/M/-)
Nach dem Frühstück verlassen wir heute die quirlige Metropole. Vietnams faszinierender Norden erwartet uns! Wir fahren nach Mai Chau, einem Hochplateau im Land der Weißen Thai und der Muong. Sie gehören zu den 54 Volksgruppen des Landes, mit einer eigenen Sprache und Kultur. Sie leben von Ackerbau und Viehzucht – und vom Tourismus. Ihre hervorragenden Webarbeiten sind weltweit begehrt. Per Rad erkunden wir ihre Dörfer, schauen ihnen beim Weben zu. Bevor wir am Abend im Pfahlhaus übernachten, bitten uns die Dorfbewohner zum traditionellen Bambustanz. (F/M/A)
Heute fahren wir in den Nationalpark Pu Luong. Während einer Wanderung mit einem örtlichen Guide erleben wir den Alltag auf Reisterrassen und besuchen abgelegene Dörfer mit freundlichen Menschen. Wir übernachten in Baumhäusern. (F/M/A) G
Der Vormittag steht für eigene Erkundungen zur Verfügung. Nach dem Mittagessen fahren wir nach Ninh Binh, in die Trockene Ha Long-Bucht. Wie dort, so stehen auch hier die Karstfelsen im Wasser. Allerdings ist das Meer noch weit weg. Beinruderer, die meisten von ihnen Frauen, bringen uns auf einer ruhigen entspannenden Fahrt zu den schönsten Plätzen ihrer Heimat. Wir erkunden die malerische Landschaft vom Wasser aus, durchfahren Karstfelsen unter dem Schutz der UNESCO per Boot. Fahrrad fahren können wir hier auch. (F/M/A) G
Heute erwartet uns ein Höhepunkt unserer Reise durch den Norden. Wir fahren in die Hafenstadt Hon Gai, um unser schwimmendes Hotel zu beziehen. Eine Dschunke bringt uns hinaus aufs türkisblaue Meer. Wie ein Bauer die Saat auf dem Feld mit Schwung verteilt, so lässt hier die Natur verschwenderisch tausende Kalksteinfelsen aus dem Wasser ragen. Oder ist es das Werk eines riesigen Drachen, wie eine Legende erzählt? Die Buchten von Ha Long und Tu Long, seit 1994 von der UNESCO als schützenswertes Welterbe eingestuft, bergen viele Geheimnisse: Haushohe Stalaktiten und Stalagmiten in versteckt liegenden Grotten und Höhlen, kleine Sandstrände, durchfahrbare Felsen, auf denen Affen wohnen. All diese Schätze werden wir innerhalb von drei Tagen entdecken. Am ersten Abend gehen wir in der vor Wind und Wellen geschützten Tu Long-Bucht vor Anker. Nach Sonnenuntergang genießen wir frisch gefangenen Fisch. (F/M/A) G
Ein Tag, um die Seele baumeln zu lassen. Thai Chi auf dem Sonnendeck, Frühstück vor einer bezaubernden Kulisse auf dem Wasser. Wir wechseln auf ein Tagesboot, das uns tiefer in die Bucht und zu einem wilden Strand bringt. Hier können wir schwimmen und Kajak fahren. Am Nachmittag erkunden wir eine Höhle. Der Abend unterm Sternenzelt – wieder auf unserer Dschunke – gehört ganz uns. (F/M/A) G
Heute lohnt es sich zeitig aufzustehen. Egal, wie das Wetter ist, begrünte Felsen und das türkisblaue Meer verzaubern Naturliebhaber und Fotografen gleichermaßen. Wer sportlich den Tag beginnen möchte, kann sich bei Sonnenaufgang auf dem Oberdeck mit Tai Chi fit halten. Nach einem ersten kleinen Frühstück erwarten uns die Bewohner eines versteckt in der Bucht liegenden, schwimmenden Dorfes. Um sie zu besuchen, steigen wir auf Sampans, ihre traditionellen Ruderboote, um. Zurück auf unserer Dschunke, serviert uns die Crew ein zweites Frühstück. Währenddessen nimmt das Schiff Fahrt auf zurück Richtung Hafen. Dann fahren wir mit einem Zwischenstopp zurück nach Hanoi. Hier haben wir Zeit für eigene Entdeckungen und Einkäufe. (F/M/-)
Wer heute bei Sonnenaufgang aus dem Bett findet – Vietnamesen sind Frühaufsteher – erlebt eine ganz andere Hauptstadt als am Tag. Tausende Bewohner treiben Frühsport – und wir sind mittendrin. Wir haben Zeit, eine der schönsten Altstädte Südostasiens zu entdecken: Bunte (Blumen)Märkte, alte Tempel und Tunnelhäuser, kleine Gassen, mit versteckt liegenden Galerien und Cafés, die auf unseren Besuch warten. Ein Ladengeschäft am anderen verführt zum Kauf von Kunsthandwerk, Antiquitäten oder lustigen Mitbringseln. Am Abend lassen wir den Tag auf der Dachterrasse eines Hochhauses mit Blick auf das 1000jährige Ha Noi ausklingen. (F/Café oder Eis/Cocktail)
Nach dem Frühstück fliegen wir in die Millionenstadt Da Nang in Zentralvietnam. Wo einst die Weltmacht USA ihre Basis hatte – 1965 begann mit der Landung von Bodentruppen am China Beach der Vietnamkrieg – steht heute ein Luxushotel am anderen. Sehenswertes dieser Metropole lernen wir bei einer späteren Besichtigungstour kennen. Heute fahren wir am Meer entlang nach Hoi An, unserem schönen Urlaubsdomizil entgegen. Anders als die Hafenstadt Da Nang, in der Kreuzfahrtschiffe aus aller Welt vor Anker gehen, blieb das einstige Handelszentrum am Südchinesischen Meer von Bomben verschont. Seit Jahren ist Hoi An bekannt für seine Schneider und die Herstellung von Seidenenlampions. Am Abend verzaubert ein Lichtermeer aus bunten Schirmen die alten Viertel am Thu-Bon-Fluss. (F/-/A)
Unser im üppigen Grün gelegenes Vier-Sterne-Hotel mit einem einladenden Pool ist die Basis für Ausflüge und Exkursionen. Heute bummeln wir durch das geschäftige Zentrum, in dem das Volk der Cham, Chinesen, Japaner, Portugiesen, Franzosen und Inder ihre Spuren hinterlassen haben. Alte, noch gut erhaltene Handelshäuser, Tempel und Versammlungshallen erzählen vom Reichtum der einstigen Hafenstadt, die an Bedeutung verlor, als der Fluss vor der Haustür versandete und in Da Nang die Handelsflotten anlegten. Am Nachmittag nehmen wir eine Rikscha und lassen uns durch die beschaulichen Straßen entlang des Flusses fahren. (F/-/A)
Wir sind in einer historischen Stadt ohne Hochhäuser am Südchinesischen Meer. Schwimmen im Ozean, eine aufgeschlagene Kokosnuss oder fangfrischen Fisch in einem der zahllosen Strandlokale genießen gehören hier zum Urlaubsvergnügen. Viele Sehenswürdigkeiten sind mit dem Fahrrad zu erreichen. So auch ein biologisch wirtschaftendes Dorf, dessen Bauern uns zum Beackern ihrer Beete und zum Kochkurs einladen. Während unsere Aufenthaltes unternehmen wir eine Bootsfahrt auf dem Thu-Bon-Fluss zu Handwerkerdörfern in der Umgebung. An einem anderen Tag probieren wir unsere Geschicklichkeit beim Malen und Herstellen von Seidenlampions aus. Exkursionen führen uns in die Marmorberge von Da Nang, in denen zu Kriegszeiten die lokale Bevölkerung Zuflucht vor den Bomben suchte und ihre Heiligtümer verbarg. Über den Wolkenpass, der seinen Namen alle Ehre macht, gelangen wir per Zug in die alte Kaiserstadt Hue. Auf dem Fluss der Wohlgerüche, der so heißt, weil auf ihm oft Blüten der umliegenden Bäume schwimmen, fahren wir zu Pagoden und Kaisergräbern. Ein weiterer Ausflug führt uns zu dem nur einige hunderte Menschen umfassenden Volk der Katu im Hochland von Zentralvietnam. Die heiligen Stätten der Cham lernen wir bei einer sehr frühen Tour an einem Morgen kennen. Bei allem bleibt viel Zeit für eigene Entdeckungen oder faulenzen an Pool und Strand. (F/M enthalten bei Tagesausflügen/-)
Heute müssen wir Abschied nehmen von Vietnam. Gegen Mittag fliegen wir in den Süden des Landes, nach Sai Gon. Hier ist die prosperierende Wirtschaft des Landes zu Hause. Wolkenkratzer und bald auch eine U-Bahn, an der Siemens mitbaut, künden davon. Auf der Dachterrasse des ehrwürdigen Rex-Hotels, einst der Ort für Pressekonferenzen der US-Army, stoßen wir auf eine gute Heimreise an. Bevor wir am späten Abend zum Flughafen fahren, bummeln wir über den städtischen Boulevard und den Nachtmarkt. (F/Cocktail/A – mit check-in in ein Hotel mit Pool)
Landung in Frankfurt/Main. Nach ereignisreichen Tagen erreichen wir unser Zuhause.
Leistungen:
- Rundreise mit Besichtigungen, allen Eintritten, Übernachtungen, zwei Inlandflügen (Flughafensteuern/Treibstoffzuschläge inklusive)
- Transfers lt. Programm
- Verpflegung laut Programm (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
- Übernachtung in Hotels (ab 3*), auf einer Dschunke, im Pfahlhaus der Bergvölker, im Baumhaus, im Homestay
- unterwegs per Flugzeug, Zug, Van, Bus, Fahrrad, Rikscha, Dschunke, Sampan, Boot, Kajak und – zu Fuß
- Relaxt: Ausklinken vom Besichtigungsprogramm ist jederzeit möglich
- Kleine Gruppe
- optimale Vorbereitung durch ein erstes gemeinsames Essen mit Stäbchen:) in einem vietnamesischen Restaurant in Deutschland
- Reiseleitung durch Buchautorin Heike Baldauf (pro Buchung ein „Länderporträt Vietnam“ der Autorin)
- zusätzlich örtliche, lokale englischsprachige Guides (G)
- Reisepreissicherungsschein
Extras:
- Zubringer nach/von Frankfurt (Rail&Fly 70 € oder Flug)
- Flug nach Ha Noi und zurück ab Sai Gon (Preise von etwa 650 bis 900 Euro, je nach Airline, inkl. Rail&Fly, z. B. mit Thai, Qatar oder Emirates, gerne Reservierung/Buchung durch uns)
- fehlende Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder, sonstige persönliche Ausgaben
- ein Visum ist erforderlich (Stand September 2019) – wir sind gern bei der Beantragung behilflich
- Reiserücktritts- und Auslandskrankenversicherung
Mobilitätshinweis
Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise aufgrund des Reisestils, der Besonderheiten des Reiselandes und der geplanten Aktivitäten vor Ort für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Sprechen Sie uns im Einzelfall bitte an, um eventuell eine Lösung zu finden.
Mindestteilnehmerzahl & Tourabsage
Die Mindestteilnehmerzahl für diese Reise liegt bei 4 Teilnehmern. Bei Nichterreichen bis 30 Tage vor Tourbeginn, ist eine Absage der Reise seitens des Veranstalters möglich.
Reiseveranstalter
MOSKITO Adventures
Einreise - Visa - Impfungen
Bitte wählen Sie hier Ihre Nationalität aus:
Für zusätzliche Hinweise empfehlen wir unsere Rubrik “Reisemedizin” sowie die reisespezifischen Seiten des Auswärtigen Amtes.



